Botswana – ein Diamant im Süden Afrikas

29 Dez
29. Dezember 2016

Begleiten Sie den Autor in eine der intaktesten, ursprünglichsten Gegenden und eines der letzten wirklichen Tierparadiese Afrikas. Die Natur Botswanas ist weitgehend in ihrer natürlichen Form erhalten und dennoch steht das Land nicht im Fokus des Tourismus, sondern darf als Geheimtipp für Afrikareisende gelten. Folgen Sie dem Autor in die endlosen, sandigen Weiten der Kalahari-Wüste und in das wasserreiche Labyrinth des Okawango- Deltas. Erleben Sie mit ihm u.a. das Moremi-Reservat, eines der wohl eindrucksvollsten Schutzgebiete Afrikas. elephant-1681263_1280
… und wenn dann die großen Elefanten- und Flusspferdherden den Chobe-Nationalpark durchziehen oder die gewaltigen Wassermassen der grandiosen Victoria-Wasserfälle in die Tiefe stürzen, dann ergänzen sich Bewunderung und Respekt vor der Einmaligkeit dieser Natur zu einem wunderbaren Erlebnis.

Botswana

Aber Joachim Frank erlebt nicht nur die Faszination dieser archaischen Welt, s51fhfcnypcl-_sx327_bo1204203200_ondern reflektiert zudem, worin für Reisende, die an die westliche Zivilisation gewöhnt sind, der außergewöhnliche Reiz und der Zauber bestehen, im Wüstensand zu wandern, in freier Wildbahn zu zelten, den sogenannten „big five“ oder Buschmännern zu begegnen und auf Überraschungen der besonderen afrikanischen Art zu treffen.
Außerdem ist Botswana demokratisch regiert, politisch stabil, fast frei von Kriminalität und dank üppiger Diamanten-vorkommen eines der wohlhabendsten Länder des Kontinents.
Klingt paradiesisch – und ist es auch für alle, die Afrikas Natur in seiner ursprünglichen Form lieben und unbeschwert erleben wollen.
Kein praktischer Reiseführer, sondern ein persönlicher Reisebericht, der vermitteln möchte, wie sich die Natur Botswanas „anfühlt“.

Das Buch ist im HIER im Buchhandel erhältlich.

Botswana –  ein Diamant im süden Afrikas ist im Wiesenburg Verlag erschienen.

„10 Tage Tarifa“ – Orcas, Delfine und andere faszinierende Wale in der „Straße von Gibraltar“

22 Dez
22. Dezember 2016

„10 Tage Tarifa“ – Orcas, Delfine und andere faszinierende Wale in der „Straße von Gibraltar“

Tarifa ist weltweit bekannt durch seine tollen Surfer-Strände. Hier trifft man alle Nationen der Welt zum Surfen an, die den extrem starken Wind dafür nutzen. Aber nicht nur für Wassersportler ist Tarifa ein Mekka, sondern dort können Sie auch fantastische Whale-Watching-Touren erleben. Die Stiftung firmm e.V. befasst sich schon seit etlichen Jahren mit dem Wal- und Delfinschutz in der Straße von Gibraltar und bietet sowohl Delfin-Touren, als auch Orca-Touren an. Es ist erstaunlich, dass es dort so viele Wale und Delfine gibt, und ja, sogar Schwertwale können Sie in den Monaten Juli und August dort antreffen, obwohl es durch den enormen Lärmpegel der riesigen Containerschiffe eine beachtliche Beeinträchtigung für die Tiere ist, die dort ganzjährig leben oder die Straße von Gibralter nur passieren. Ziel der Whale-Watching-Touren ist vor allem aber, darauf aufmerksam zu machen, diese tolle Natur mit seiner beeindruckenden Tierwelt zu erhalten und zu schützen.

Direkt an der Straße von Gibraltar, 14 km Wasserweg von Afrika entfernt, liegt der wunderschöne, kleine Küstenort Tarifa. Bei guter Sicht haben Sie sogar einen Blick bis nach Marokko. Eine kleine, verträumte Altstadt lädt zum Bummeln und Verweilen ein und überall merkt man, Afrika ist nicht mehr weit entfernt. 10 Tage habe ich in diesem Ort verbracht, habe mehrere Ausfahrten zu den Walen und Delfinen mitgemacht und diese Erlebnisse in einem Buch niedergeschrieben. Lassen Sie sich inspirieren und kommen Sie mit auf eine spannende Reise zu den Orcas und anderen Walen und Delfinen.

 

Über das Buch: „10 Tage Tarifa“ – Orcas, Delfine und andere faszinierende Wale in der „Straße von Gibraltar“

Reisetagebuch über Whale-Watching-Touren an der Costa de la Luz (Andalusien / Spanien)

Delfin- und Walfreunde kommen in der „Straße von Gibraltar“ ganz bestimmt auf Ihre Kosten! Pottwale, Finnwale, Grindwale und auch mehrere Delfinarten, wie z.B. die Orcas, können dort zu den unterschiedlichsten Jahreszeiten angetroffen werden. Manche der genannten Tiere leben das ganze Jahr dort, andere wiederum passieren zu bestimmten Jahreszeiten nur die Straße von Gibraltar, wie die Orcas und Pottwale.

In diesem kleinen Urlaubs-Reisebericht geht es in erster Linie um die Whale-Watching-Touren, welche die Autorin in Tarifa erlebt hat. Angereichert mit zahlreichen Farbfotos schildert Elisabeth Mecklenburg die Erlebnisse und Eindrücke ihres Abenteuers. Abgerundet wird der Bericht mit allgemeinen kurzen Informationen zu Land und Leuten.

An der Küste Andalusiens (Costa de la Luz) gibt es neben den faszinierenden Meeressäugern auch an Land einiges zu entdecken! Das Hinterland von Tarifa, wie auch dieser kleine, wunderschöne Ort selbst mit seiner verträumten Altstadt, warten nur darauf, entdeckt zu werden. Zudem ist Tarifa auch weltweit bekannt für seine tollen Surfer-Strände – starken Wind gibt es hier mehr als genug.

Die Autorin lädt Sie ein, an dieser erlebnisreichen Reise teilzuhaben – ein traumhaftes Stückchen Erde ein wenig kennen und vielleicht auch lieben zu lernen. tarifa-3d-3

Das Buch ist über den Buchhandel zu beziehen!

 

Whale-Watching in den Gewässern der Azoren

22 Dez
22. Dezember 2016

Whale-Watching in den Gewässern der Azoren

Die Azoren – ein wunderschönes Fleckchen Erde inmitten des Atlantiks, am äußersten Ende von Europa. Gerade Naturliebhaber, Wanderer aber auch Whale-Watching-Freunde kommen hier besonders auf ihre Kosten. Traumhafte Inseln, eine jede von ihnen ist anders und für sich wunderschön.

Besonders die Insel Pico ist bekannt für ihre Whale-Watching-Touren und es gibt zahlreiche Angebote, die – und das sollte Ihnen auch wichtig sein – mit Rücksicht auf die Tiere durchgeführt werden. Auf Pico „ticken“ die Uhren noch anders und wer pure Erholung fernab von Massentourismus sucht, ist sicher auf dieser Insel genau richtig. Hier kann man sich noch wirklich erholen, die grandiose Landschaft genießen und sich von der bizarren Pflanzenwelt in den Wäldern rund um den gleichnamigen Berg „Pico“, verzaubern lassen. Im Frühjahr ist diese Insel das reinste Blütenmeer. Hortensien rechts und links der Wege bieten eine fantastische Ansicht, an diesigen Tagen sind es die mit Nebel umhüllten Kraterseen in den Bergen, die einem in eine verwunschene Welt versetzen.

Über das Buch: „Azoren-Abenteuer“

Ein Reise-Tagebuch der besonderen Art. – Ein Abenteuer, wie man es sicherlich nur sehr selten erlebt. Faszinierende Eindrücke, atemberaubende Landschaften und einzigartige Augenblicke haben diese sieben Tage auf den Azoren für die Autorin zu etwas ganz Besonderem gemacht und sind in Text und farbigen Bildern festgehalten. Der Höhepunkt: Das Sichten von Walen und Delphinen.

Mitten im Atlantik gelegen, beeindrucken die Azoren mit ihrer wunderschönen, grandiosen Landschaft. Für Naturliebhaber bietet sich eine enorme Vielfalt an Aktivitäten, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Zudem ist die Inselgruppe, speziell auch Pico, weltweit bekannt für ihre fantastischen Whale-Watching-Touren.

 

Auszug aus dem Buch: „Azoren-Abenteuer“ – Wale und Delphine in den Gewässern der Azoren live erleben

Die Finnwale waren eigentlich immer in Bewegung, die Pottwale hingegen lagen mehr oder weniger ruhig im Wasser. Oft ruhten sie sich an der Wasseroberfläche für ihren nächsten Tauchgang aus.

An diesem Tag war das Meer auch wieder ruhiger, oft schien auch die Sonne und die Fahrt war sehr angenehm, ja regelrecht gemütlich. Das leichte Schaukeln des Bootes, die Sonnenstrahlen die von oben kamen, alles perfekt für so einen Tag.buch-3d-2-schmal-3

Nachdem die Finnwale wieder abgetaucht waren, fuhren wir in Richtung Küste der Insel Faial und trafen dort auf eine Gruppe von etwa 50 bis 60 kleinen Schwertwalen, auch bekannt als unechter Schwertwal, oder schwarzer Schwertwal, in manchen Gegenden wird er auch falscher Killerwal genannt.

Was für ein Erlebnis! Rechts und links unseres Bootes schwammen diese Tiere in einem recht hohen Tempo an uns vorbei. Auf einmal waren sie wieder vor uns, kurze Zeit später tauchten wieder weitere neben unserem Boot auf. Wir wussten gar nicht, „wohin“ wir zuerst schauen sollten. Kurz darauf waren wir auf einmal inmitten dieser großen Gruppe.

 

Das Buch ist im Buchhandel erhältlich.

 

Prager Nachtschwärmer

21 Dez
21. Dezember 2016

Geheimnisse einer Stadt von Klaus Hanisch

Prag kurz vor bis weit nach Mitternacht. In dieser Zeit verläuft das Leben anders. Ehrlicher und direkter. Ungeschönt und unverstellt. Und exklusiver, weil jetzt nur eine Minderheit unterwegs ist, während Normalität größtenteils in Betten ruht. Gerade zu nachtschlafender Zeit spielen sich Begegnungen ab, die man nicht planen, verabreden oder voraussehen
kann. Erzwingen schon gar nicht. Daraus ergeben sich Geschichten und Lebensschicksale abseits des Tages. Und des Alltags. Um ihnen auf die Spur zu kommen, braucht man Geduld, Glück und ein bisschen Geschick. Dann offenbart sich eine Welt, die vielfach spannender ist als jene im hellen Sonnenlicht. Prag zwischen Heute und Morgen ist eine Stadt in Rauch und Rausch, mit Tränen des Glücks und der Trauer, voller Tragik und Tragikkomik. Mehr Prag geht nicht! 9783956324185

Prager Nachtschwärmer

Wie tickt eine Stadt in der Nacht? Wie lebt es sich prinzipiell zwischen 22 Uhr und 6 Uhr  morgens? Speziell in Prag. Nächte in der tschechischen Metropole werden oft nur mit Sex & Drogen & Party gleichgesetzt. Doch das ist falsch. Prag bei Nacht ist wild und bunt, frivol und
hektisch, glücklich und tragisch. Einfach voller Abwechslung. Viele Menschen sind dann offener als im grellen Tageslicht. Sie erzählen über ihre Zukunft und mehr noch über die Vergangenheit. Einige haben viel erlebt, wollen darüber jedoch nur unter dunklen Stehlampen sprechen. Oder weil ihnen endlich mal jemand zuhört, der sich dafür interessiert.
Man trifft in diesen Stunden auf Menschen, die im Dunkeln sein müssen, um zu arbeiten. Und auf solche, die im Dunkeln sein wollen, weil sich jetzt besonders schön leben lässt. Aber auch auf Leute, die lieber im Dunkeln bleiben sollten, weil sie in Teufelsküche kommen, wenn sie am Tag handeln. Prag vom späten Abend bis zum frühen Morgen – das ist das pralle Leben.

Prager Nachtschwärmer erschienen im Wiesenburg Verlag. Zu beziehen über den Buchhandel.

Antarktis

17 Nov
17. November 2016

Antarktis

Eigentlich will Roald Amundsen als erster zum Nordpol, Doch Edward Peary beansprucht 1911 den Triumph.  Heimlich segelt Amundsen südwärts, eilt im hitzigen Wettlauf mit Robert Scott durch die antarktischen Breiten.

Antarktis von Martin Wein

9783956324062

Am 11. Dezember steht er am Südpol. Scott und seine Crew kommen Monate später um. Drei Jahre später will Ernest Shackleton als erster den ganzen Südkontinent durchqueren. Er
scheitert. Nur mit übermenschlicher Anstrengung bringt der Brite seine Mannschaft zurück. Auch wenn damit die Ära der alten Polarforscher endet:

Bis heute sind riesige Gebiete in der Antarktis frei von jeder menschlichen Fußspur.
Wie reist es sich ein Jahrhundert später in die Kältekammern des Planeten? Wie hat sich die Welt dort seither gewandelt und welche Veränderungen bringt der längst spürbare Klimawandel? Martin Wein nähert sich auf einer Strecke von 4000 Kilometern durch Patagonien behutsam dem großen Süden. Mit dem Schiff geht es weiter zu den noch heute zwischen Argentinien und Großbritannien umstrittenen Falkland-Inseln, zum Grab Shackletons und zu den Königs pinguinen Süd-Georgiens, zu den einsamen Forschern auf den Süd-Orkney-Inseln und bis zum antarktischen Festland nahe der sommerlichen Packeisgrenze. Das Abenteuer reist dabei noch heute mit.

 

Santiago de Chile – Port Lockroy, Antarktis. Luftlinie 3524 km.

Vorbei an Feuerland, Falkland, Südgeorgien. En route die Geschichten der vielen Entdecker und Abenteurer, die früher dort nach Erkenntnis und Ruhm suchten. Ein Road- und Boat-Trip in die Kühlkammer des Planeten.

„Wein hält jedes Pathos fern. Die Geschichte der Polarforschung erzählt er im Zeitraffer, gerne mit schnoddrigen Bemerkungen garniert.“ Die Zeit

Italien erwandern

16 Nov
16. November 2016

Italien erwandern

Florenz nach Rom

Auf dem Franziskusweg

Bruno ist Süditaliener. Mit zwanzig folgte er einer Schönheit aus Cuxhaven nach Deutschland und blieb in München hängen, wo er in zwischen die Kantine des Goethe-Instituts leitet. Er singt gerne und laut, besonders wenn es bergauf geht, kennt alle Kräuter am Wegrand und außerdem das beste Rezept für Tagliatelle. bridge-1170060_1920

Thomas stammt aus Stuttgart und arbeitet für das Goethe-Institut in München, in dem Bruno kocht. Er hat die Welt bereist und darüber geschrieben. Von Italien ist er fasziniert, seit er mit fünf Jahren das erste Mal Tiramisu probiert hat. Seither kommt er möglichst jedes Jahr zurück.

Gemeinsam ziehen Bruno und Thomas los, um 500 Kilometer auf Franz von Assisis Spuren zu wandern. In der Toskana biegen sie dutzendfach falsch ab, bei Gubbio landen sie in den Armen einer umbrischen mamma. Kurz vor Rom macht Thomas alle Stadien einer Panikattacke durch und trifft den »Engel von Fara«. Unterwegs entlocken Bruno und Thomas energischen Damen, flinken Kellnern und reizenden Mädchen die besten Kochrezepte aus Nord- und Mittelitalien. Denn am besten lernt man seine Gastgeber kennen, wenn man mit ihnen isst. Sie alle tragen bei zu dieser Geschichte einessoftcover-bauer-italien-erwandern-druck ungewöhnlichen Pilgerwegs, die gewürzt ist mit markanten Erlebnissen, unverhofften Begegnungen und einer Extraportion Witz. Brunos beste Kochtipps gibt es obendrein. Ein Stück Italien.

Ein moderner Reisebericht. Und die Geschichte einer deutsch-italienischen Freundschaft.

Im Buchhandel erhältlich

Erschienen im Wiesenburg Verlag

 

 

Eine Golfrunde mit spektakulären Aussichten

24 Aug
24. August 2016

Eine Golfrunde mit spektakulären Aussichten

Faszinierende Perspektiven und herrliche Panoramablicke, saftig grüne, bestens gepflegte Fairways, schöne Greens, faire Spielbahnen und das eine oder andere trickreiche Loch – so lässt sich der Golfclub Windischgarsten Pyhrn-Priel mit wenigen Worten beschreiben. Ich habe zwar nicht besonders gut gespielt, aber das schiebe ich jetzt mal auf die Hitze :). Am Platz lag es definitiv nicht. Der ist auf jeden Fall eine Reise wert!

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Zwischen dem Edlbacher Moor und mehreren Zweitausendern

Das Herz der Anlage ist das „Salettl“ – ein Clubhaus der etwas anderen Art. Die Architektur ist echt genial und ich habe mich hier gleich wohlgefühlt. Das Essen war übrigens der Hammer! Die ersten 9 Spielbahnen verlaufen mit Blick auf das Sengsengebirge. Am Green des 4. Lochs musste ich kurz innehalten. Von hier aus hat man den besten Ausblick – ein Traum! Die mächtigen Zweitausender rundherum sind echt beeindruckend. Da war es auch egal, dass ich den Putt zum Par verschoben habe.

Nach der 9. Spielbahn kommt man wieder zurück zum Clubhaus und kann sich eine kleine Erfrischung genehmigen. Die zweiten 9 Löcher führen in einer Schleife rund um das Edlbacher Moor. Und auch hier hat man wieder eine traumhafte Bergkulisse. Ich schaue hinauf auf den Großen Pyhrgas – vielleicht bezwinge ich dich morgen? Natur pur – einfach toll! Nach meinem Empfinden sind die zweiten 9 Bahnen ein wenig schwieriger. Der Edlbach schlängelt sich hier durch und hat den einen oder anderen Ball von mir verschluckt. Ich nehme es ihm nicht übel, sondern genieße die Natur und den wunderschön gepflegten Platz. Selten habe ich auf so saftigen Fairways und schönen Greens gespielt.

Fuschlsee 4 - Ferienwohnung Hof1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abkühlung im Edlbacher Naturbadesee

Die Runde hat echt Spaß gemacht, aber nach dem letzten Putt bin ich froh, dass wir jetzt fertig sind. Es war echt heiß – an die 30°C. Ich bin ganz schön ins Schwitzen gekommen. Und jetzt kommt das Beste am GC Windischgarsten Pyhrn-Priel: Direkt neben dem Clubhaus gibt es einen Badesee. Und nicht irgendeinen, sondern einen traumhaft angelegten Naturbadesee – ganz ohne Chemie! Die Abkühlung tut gut! Ich schwimme ein paar Runden und genieße das kristallklare Wasser. Das Freizeitangebot kann sich sehen lassen: Spielplatz, Beachvolleyballplatz, verschiedene Buchten und Stege und vieles mehr. Ein gelungener Abschluss an einem tollen Golftag!

Windischgarsten

Tolle Angebote für Golfanfänger

Golf ist ein großartiger Sport, nur leider nicht besonders günstig. Im GC Windischgarsten Pyhrn-Priel bin ich auf ein ganz tolles Angebot gestoßen, das Golfen für jedermann leistbar macht. Günstig Golfen nennt sich das Angebot. Man zahlt keine Aufnahmegebühr und keine Jahresbeiträge, sondern monatlich nur € 25,- und kann hier so oft spielen, wie man will. Ich war schon auf vielen verschiedenen Golfplätzen, aber so ein tolles Angebot habe ich noch nirgends gesehen! Wer Interesse hat, kann sich  hier genauer informieren. Es gibt übrigens auch tolle Angebote für Schnupperkurse!

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Die Frau aus Gorlovka

01 Mai
1. Mai 2016

Die Frau aus Gorlovka

Auszug

(…)Nach jedem Chat war ich ein bisschen mehr von ihr asziniert. Ich machte mich über ihr Land schlau, die Stadt, in der sie lebte, und sogar über ihren einstigen Mädchennamen: Ivanyuk. Sie erwähnte ihn eher beiläufig, und ich fand heraus, dass seine Wurzeln in Polen lagen – ebenso wie die meinen, wenngleich ich es vor Oma nie laut sagen durfte. Nach ihrer Vertreibung aus dem damaligen Königsberg strandete sie letztlich in Aue, und es schmerzte sie noch heute, dass aus Königsberg Kaliningrad geworden war. „Ich bin keine Sächsin, keine Erzgebirglerin und erst recht keine Polin! Was bin ich?“, stöhnte Oma, wenn immer sie jemand darauf ansprach. Früher fand ich ihr Gejammer arg übertrieben, inzwischen konnte ich sie nachvollziehen, die Sehnsucht nach den eigenen Wurzeln. Von Lena erfuhr ich, dass auch ihr Urgroßvater seine Heimat verlassen musste. Zuhause in Krakau hatte es für ihn keine Arbeit gegeben, in den Bergwerken der Ostukraine schon, und irgendwann verschlug es ihn darum nach Gorlovka. Dort gab es drei Verwaltungseinheiten, ähnlich den deutschen Landkreisen. Sie gliederten sich in mehrere Siedlungen. Lena wohnte in einer der kleineren Ortschaften, inmitten riesiger  Braunkohlekrater. Die zeigte sie mir, als sie ihr Notebook mit nach draußen nathe-carpathians-1143376_1920hm. In dem Moment kam ich mir vor, als gewährte sie mir einen Blick auf die Oberfläche des Mondes. Es gäbe aber auch grüne Flecke in der Landschaft, tippte Lena.  Ich weiß“, schrieb ich, spickte ins Wikipedia und fuhr im Text fort. „In den ukrainischen Karpaten existieren die letzten echten Urwälder Europas. Fünfzig Meter

hohe Buchen, rauschende Bergbäche.“  „In Gorlovka wachsen schon Sträucher und Bäume“, schrieb sie. „Doch nur mein Garten ist manchmal ein Dschungel. Oft ich habe einfach keine Gelegenheit,  um ihn zu frisieren.“ Übrigens betonte sie mittlerweile: „Ich möchte Zweisamkeit mit dir. Die echte, ohne Skype.“ Danach sehnte ich mich schon lange. …

(Bild: Die Karpaten)

(…) Am zweiten Weihnachtstag besuchten wir den Gottesdienst, betrachteten die mit Fresken bemalte Decke und die brennenden Öllampen vor den Ikonen. Es gab kaum Sitzgelegenheiten, nur an den  Wänden. Dort saßen die Alten. Weihrauchgeruch kitzelte mir die Nase. Ich nieste, Lena nieste, die  Kinder niesten. Auch andere Menschen um uns herum niesten und schnaubten, während sie die Ikonen küssten oder kurz beim Gebet verharrten. Aber alle waren sie in Bewegung, keiner blieb irgendwo lange stehen. Erst als der Priester seine Messe las, wurde es still. In seiner Hand hielt er ein schweres,  goldenes Kreuz, und sein Bart war so weiß wie der Talar, den er trug. Ich dachte an die nächsten Wochen. Lena wollte wieder arbeiten gehen. Ich dagegen würde mit Hilfe des Internets weiter Russisch lernen und an den Abenden mit ihr unsere nächsten Schritte besprechen. Es gäbe viel zu tun. „Slushayte“, zuhören, zischte sie. „Okeeh“, flüsterte ich und richtete meinen Blick nach vorn.

Die Frau aus GorlovskaISBN 978-3-95632-386-7

Das andere Ladakh

25 Apr
25. April 2016

Das andere Ladakh

Berge sind ganz besondere Orte, vor allen Dingen, wenn man sich auf die Suche nach Kindern begibt.
Karola Kostial trägt im Rucksack ihre eigenen Erfahrungen, ihre eigenen Perspektiven eines
faszinierenden Landes im West-Himalaja: Ladakh, das Land der hohen Pässe.

Der Ruf nach Ladakh, ihre Reisen durch das Land, der Aufbau der Arbeit mit behinderten Kindern wird zum großen Abenteuer ihres Lebens. Der spannende Bericht erzählt von Begegnungen mit freundlichen Menschen und unglaublicher Natur, von Grenzerfahrungen und scheinbar unüberwindbaren Hindernissen.

Brücken entstehen zwischen Ländern und Menschen,  Brücken der Hilfsbereitschaft und des Engagements. Am Schluss bleibt die Liebe zu einem Land und Menschen, die das Lachen nicht vergessen haben.

Buch: ISBN-Nr.978-3940756350 Wiesenburg Verlag

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Autorenkommentar:

Aus den Trümmern der Vergangenheit ein neues Leben auf und schule zur Physiotherapeutin um. Zufällig stoße ich durch einen Zeitungsartikel auf das geheimnisvolle Land Ladakh im fernen Himalaja. Das Land fesselt mich sofort und ich will es unbedingt kennen lernen, werde aber durch familiäre Umstände gehindert. Meine innere Verbundenheit zu dem Land bleibt weitere sieben Jahre bestehen, in denen ich und mein Mann Jürgen, Orthopädietechniker, vom „Bergfieber“ gepackt werden und jede freie Minute in den Alpen verbringen und Bergerfahrung sammeln. In diesen Jahren führt mich die Suche nach meiner verloren gegangen Identität in mein Innerstes, in dem ich verborgene Schätze entdecke, denen ich vermehrte Aufmerksamkeit widme.

2002 öffnen sich plötzlich wieder die Türen zu Ladakh: Ein Artikel in einer Fachzeitschrift mit dem Aufruf „Hilfe für ein behindertes kleines Mädchen in Klein-Tibet gesucht“, facht das fast erloschene Ladakh-Feuer zu einer lodernden Flamme an. Die abwechslungsreiche Vorbereitung für die fünfwöchige Expedition in die entlegene Bergwelt des Zanskar Gebirges dauert ein Jahr und bringt riesige Hürden, die zu überwinden schier unmöglich scheinen. Aber das Unmögliche wird wahr und wir brechen zu einer Reise auf, die unser Leben verändert.

In der Behandlung des Kindes im mittelalterlichen Bergdorf Lingshed finden wir intensivste Begegnung mit der faszinierenden Kultur der Ladakhis, dem tibetischen Buddhismus und der grenzenlosen Weite und Schönheit der immensen Bergwelt. In einem ausführlichen Reisetagebuch berichte ich über Eindrücke dieses Einsatzes.

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Geschockt über die vielen behinderten Kinder in Ladakh, um die sich niemand kümmert, finden wir uns in einem Sog wieder, der uns immer tiefer in die Ereignisse zieht. Eine weitere gemeinsame und abenteuerliche Reise quer durch Ladakh folgt nach neun Monaten. Durch unsere bedingungslose Liebe zu den Menschen und den Kindern gewinnen wir das Vertrauen der Ladakhis, die uns Türen und Herzen öffnen und immer mehr vormals versteckte behinderte Kinder tauchen auf. Ich organisiere einen nahtlosen Strom freiwilliger Therapeuten, die sich rund ums Jahr um die behinderten Kinder kümmern. Die Faszination des Landes und die Aufgabe bringt mich jedes Jahr zurück, ich fühle mich in Ladakh zu Hause. In der Arbeit mit Land und Leuten offenbaren sich mir neue Einblicke in Kultur, Lebens- und Denkweisen und Traditionen. Ohne zu beschönigen halte ich meine Eindrücke in meinen Reisetagebüchern fest und erzähle spannende Geschichten. Durch die Freiwilligen werden kulturelle und freundschaftliche Brücken zwischen dem deutschsprachigen Raum und Ladakh geknüpft, die Jahr für Jahr durch intensive Beziehungen gefestigt und verbreitert werden.

Karola Wood

http://www.ladakh-hilfe.de/

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In Prager Nächten

25 Jan
25. Januar 2016

Prag kurz vor und weit nach Mitternacht. In dieser Zeit verläuft das Leben anders. Ehrlicher und direkter. Ungeschönt und unverstellt. Und exklusiver, weil jetzt nur eine Minderheit unterwegs ist, während Normalität größtenteils in Betten ruht. Gerade zu nachtschlafender Zeit spielen sich Begegnungen ab, die man nicht planen, verabreden oder voraussehen kann. Erzwingen schon gar nicht. Daraus ergeben sich Geschichten und Lebensschicksale abseits des Tages. Und des Alltags. Um ihnen auf die Spur zu kommen, braucht man Geduld, Glück und ein bisschen Geschick. Dann offenbart sich eine Welt, die vielfach spannender ist als jene im hellen Sonnenlicht. Prag zwischen Heute und Morgen ist eine Stadt in Rauch und Rausch, mit Tränen des Glücks und der Trauer, voller Tragik und Tragikomik. Mehr Prag geht nicht!
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Wie tickt eine Stadt in der Nacht? Wie lebt es sich prinzipiell zwischen 22 Uhr und 6 Uhr morgens? Speziell in Prag. Nächte in der tschechischen Metropole werden oft nur mit Sex & Drogen & Party gleichgesetzt. Doch das ist falsch. Prag bei Nacht ist wild und bunt, frivol und hektisch, glücklich und tragisch. Einfach voller Abwechslung. Viele Menschen sind dann offener als im grellen Tageslicht. Sie erzählen über ihre Zukunft und mehr noch über die Vergangenheit. Einige haben viel erlebt, wollen darüber jedoch nur unter dunklen Stehlampen sprechen. Oder weil ihnen endlich mal jemand zuhört, der sich dafür interessiert. Man trifft in diesen Stunden auf Menschen, die im Dunkeln sein müssen, um zu arbeiten. Und auf solche, die im Dunkeln sein wollen, weil sich jetzt besonders schön leben lässt. Aber auch auf Leute, die lieber im Dunkeln bleiben sollten, weil sie in Teufelsküche kommen, wenn sie am Tag handeln. Prag vom späten Abend bis zum frühen Morgen – das ist das pralle Leben.

 

ISBN-Nr.9783956322587klaus-hanisch

Klaus Hanisch

kam Anfang der 1970er Jahre erstmals nach Prag und berichtet seit der Revolution 1989 für zahlreiche deutsche und tschechische Medien. In Prag ist er seit über 20 Jahren Autor der »Prager Zeitung«. In Deutschland arbeitet er als Autor und Reporter für den BR und die ARD. Im Wiesenburg-Verlag sind von ihm bereits die Bücher »Echt Prag« (2011) und »In Prager Nächten« (2014) erschienen. Regelmäßige Lesungen in Prag. Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds förderte 2015 eine Vortragsreise durch bayerische Städte.